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Wir sind mit knapp 390 Mitgliedern (Stand: Ende 2019) mit einer der größten Ortsgruppen des gesamten Bezirkes Hellweg. Wir engagieren uns sehr für unsere Jugend, was man sehr an den vielen Vereinsfahrten merkt. Aber auch für die "ältere Jugend" haben wir am Donnerstag das ü40-Schwimmen (Trainingszeiten). Selbst die "Kleinsten" können sich bei den Kinderschwimmkursen gut einfinden.

Die Chronik

Die Gründung der Ortsgruppe Holzwickede führt auf einen Badeunfall an der Ruhr bei Drüpplingsen zurück. Dort ertranken Pfingsten 1958 zwei junge Leute beim Baden. Daraufhin haben Mitglieder des dort ansässigen „Paddelclubs“ den Holzwickeder Schwimmmeister der „Schönen Flöte“, Hans Schaeven, angesprochen, ob es nicht möglich wäre, einen Wachdienst der DLRG an den Wochenenden dort einzurichten, da zu der damaligen Zeit dort reger Bade- und Bootsbetrieb herrschte.

Hans Schaeven, der damals schon gemeinsam mit Karl-Heinz Eckhut einen Stützpunkt der DLRG in Holzwickede leitete, ergriff die Initiative und suchte nach Gleichgesinnten in der Gemeinde. Er fand sie in Wilhelm Unger, Wilhelm Spänhoff, Willi Althaus. Ulrich Mädger und Walter Adelt. Diese gründeten im August 1958 gemeinsam die DLRG Ortsgruppe Holzwickede.

In den ersten Jahren beschränkte sich die DLRG-Arbeit auf das Freibad „Schöne Flöte“ mit Schwimmkursen und Abnahme von Rettungsschwimmabzeichen sowie einem improvisierten Rettungswachdienst an der Ruhr. Es war damals ein ganz bescheidener Anfang, der Wachdienst wurde in einem einfachen Zelt durchgeführt, war aber geprägt von großem Idealismus und Freizeitinitiativen.

Zusätzlich nahmen seit 1961 einige Kameraden regelmäßig an Wachdiensten an der Ostsee teil. Dies war eine gute Möglichkeit, den aktuellen Ausbildungs- und Trainingsstand auf den Prüfstand zu stellen und sich weiterzuentwickeln. Diese Wachdienste waren sehr beliebt und wurden über viele Jahre aufrechterhalten.

Schon bald, nämlich Anfang der 60-er Jahre, ergab sich die Möglichkeit, eine feste Rettungswachstation in Drüpplingsen bei „Schoof“ an der Ruhrbrücke zu erstellen. Dort hatte sich inzwischen ein Naherholungsgebiet mit Wochenendhäusern und wilden Campingplätzen entwickelt, die sich bis zum Wald Schneeberg hinzogen. Baden in der Ruhr war noch erlaubt, und bei der Gaststätte „Schoof" gab es den bereits erwähnten großen Ruderclub, der auch dort seine Bootshäuser hatte. So war dieses Gebiet speziell an den Wochenenden stark besucht von Badegästen, Bootsfahrern und Campern.

lm Einvernehmen mit den Wasserwerken der Stadt Dortmund als damaligen zuständigen Grundstückseigentümer konnten wir unmittelbar an der Ruhrbrücke eine große, feste Wachstation errichten. Hierzu gehörte ein Wachturm, den wir aus ausrangierten Telefonmasten errichteten, ein großes Wachzelt (später konnten wir einen alten, umgebauten Bauwagen einsetzen) und ein neu angeschafftes Motor-Rettungsboot, die „Heinrich-Renninghoff“.

An dieser Wachstation spielte sich nun das zentrale Leben der Ortsgruppe ab. Dort wurden die Wochenenden verbracht. Der Andrang zum Wachdienst war so groß, dass Wachpläne aufgestellt wurden, und es war schon etwas Besonderes, wenn man Wachdienst „machen durfte!“.

Dieses dauerte etwa 10 Jahre. Dann wurde das gesamte Gebiet zum Trinkwassergewinnungsgelände erklärt und sämtliche Aktivitäten mussten eingestellt werden. Das bedeutete, Baden war plötzlich verboten. die Wochenendhäuser mussten aufgegeben werden, Zelten war nicht mehr erlaubt, die Gaststätte „Schoof“ wurde geschlossen und mitsamt Bootshäuser abgerissen und letztendlich wurde das ganze Gelände eingezäunt. Somit musste auch die Rettungswachstation aufgegeben werden. Diese wurde dann verlagert nach „Kampmeier“ auf der anderen Seite des Waldes „Schneeberg“ auf Dellwiger Gebiet in der Nähe der „Kuhbrücke“. Dort war noch der große Campingplatz von Kampmeier (den gibt es übrigens auch heute noch) und dort war auch Baden und Bootsfahren noch erlaubt. Hier wurde nun die gesamte Station noch einmal aufgebaut.

Dies ging dann noch bis etwa 1972. Dann wurde auch dort der Badebetrieb und das Campen unmittelbar an der Ruhr und letztendlich mussten wir auch dort die Wachstation aufgeben und den Wachdienst einstellen.

Durch den Wegfall des Wachdienstes entstand ein großes Loch in der Arbeit der Ortsgruppe, denn die Motivation unserer aktiven Mitglieder ließ stark nach. Man konnte sich gar nicht mehr vorstellen, nur noch im Freibad DLRG-Arbeit zu machen, Arbeit übrigens, die auch während der gesamten Jahre der Wachstation niemals vernachlässigt wurde.

Wir waren also alle auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, einer neuen Motivation für unser Vereinsleben. Diese fanden wir dann Mitte der 70-er Jahre mit dem Schwerpunkt Flossenschwimmen beim Langstreckenschwimmen. Diese Entwicklung wurde insbesondere forciert durch Dr. Manfred Schulte-Altedorneburg, der 1974 unserer Ortsgruppe beitrat und eigentlich nur den Rettungsschwimmschein machen wollte, dann aber Spaß und Interesse an unserer Arbeit gefunden hatte und schließlich das Vereinsleben über viele Jahre maßgeblich mitgestaltet hat. Manfred Schulte-Altedorneburg war in der Zeit von 1975 bis 1990 in verschiedenen Funktionen im Vorstand unserer Ortsgruppe tätig.

Er war es, der das (professionelle) Flossenschwimmen bei uns eingeführt und weiterentwickelt hat. In den darauffolgenden Jahren wurde dieser Schwerpunkt immer stärker in den Vordergrund gestellt. Hier kam hinzu, dass das Flossen- bzw. Langstreckenschwimmen insgesamt einen großen Boom erlebte. Es entstanden neue Wettkämpfe im ln- und Ausland, die von uns in zunehmenden Maßen besucht wurden.

Von dieser Neu-Ausrichtung unserer Aktivitäten profitierte unsere gesamte Ortsgruppenarbeit. Wir erhielten großen Zulauf von Neu-Mitgliedern. Wir merkten das ganz besonders in unseren Übungsstunden und konnten deutlich mehr an Schwimm- und Ausbildungsarbeit leisten.

 In diese Zeit hinein fiel das 25-Jährige Jubiläum unserer Ortsgruppe Dies war dann der Anlass für unsere große Wochenendveranstaltung, nämlich das „1OO Km-Weltrekord-Schwimmen“ mit dem Ziel, in das Guinness-Buch der Rekorde zu kommen. Es fand am 11./12. Juni 1983 im Freibad „Schöne Flöte“ statt und war ein Riesenerfolg.

Leider ist das Langstreckenschwimmen in den letzten Jahren zunehmend weniger geworden. Dafür gibt es viele Gründe, zum einen hat das Interesse insgesamt wohl stark nachgelassen, zum andern gibt es viel weniger Angebote an Wettkampfmöglichkeiten, weil viele Wettkämpfe nicht mehr durchgeführt werden können oder dürfen, Das hängt auch vielfach mit dem Umweltschutz zusammen, da in einigen Gewässern, derartige Veranstaltungen nicht mehr genehmigt werden.

Die letzten 7 Jahre waren geprägt von unserer neuen Großveranstaltung im Freibad „Schöne Flöte“, nämlich der „Jump!“. Die Durchführung der „Jump!“ war über all die Jahre ein Riesenerfolg für unsere Ortsgruppenarbeit. Zu dieser Veranstaltung waren teilweise bis zu 300 aktive Mitglieder, Freunde und Gönner im Einsatz. Leider wurde die Organisation im Laufe der Jahre immer schwieriger, sodass im Jahre 2007 die (vorerst?) letzte „Jump!“ stattfand.

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